Rüstzeit der älteren Jugendlichen 2008

 

 

Rüstzeit der älteren Jugendlichen 2008

 

Gute Gesellschaft, leckeres Essen, oder das Sehnen nach etwas Ruhe von der Hektik des Alltags sind genügend Gründe, ins Auto zu steigen und den Weg zur Rüstzeit der älteren Jugendlichen abzulegen. Aus allen Ecken der Synode machten sich somit die Jugendlichen der FELSISA Ende April 2008 auf den Weg, und zwar nicht nach Buxthude (wo die Hunde bekanntlich mit dem Schwanz bellen), sondern nach dem etwas näher liegendem Ort, Fels Retreat, in der Nähe von Paulpietersburg.

 

Das Thema lautete: "Lieben, Leben, Leiden". Einige werden wohl meinen, dass es sich bei der Rüstzeiten immer über Lieben, Leben und Leiden handelt: Der eine hofft, die "Liebe" dort zu finden, der andere freut sich (weg vom Studium und Arbeit), mal wirklich wieder "leben" zu können, und noch einer hofft, diesmal nicht unter zu viel Küchendienst "leiden" zu müssen. Erfreulicherweise gibt es mehr zu diesem Thema.

 

Wer dabei war durfte erfahren, dass "Lieben, Leben und Leiden" nicht ausschließlich zum "Weltlichen" gehören, sondern feste Bestandteile unseres christlichen Glaubens und Lebens bilden. Freude und Trost brachten uns die Verheißungen Gottes, vor allem der bekannte Vers aus Johannes 3: "Also hat Gott die Welt geliebt , dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben" (Vers 16).

 

Neben den Bibelstunden war der Tagesplan mit Andachten, Singen, Basteln und einer guten Portion freier Zeit (und nur ganz wenig Küchendienst) ausgefüllt. Wir legten auch einen Besuch beim Senioren heim in Paulpietersburg ab. Von den Senioren im Glauben durften wir erfahren, wie Gott uns mitten im "Lieben, Leben und Leiden" den Glauben erhält, uns stärkt und segnet.

 

Einen herzlichen Dank an Harald und Annel Niebuhr für die gut geregelte Rüstwoche und das leckere Essen, die Pastoren Matthias Albers und Dieter Schnackenberg für die Bibelstunden mit zeitgemäßem und lehrreichen Inhalt, und Bernhard Böhmer für die Freude am Singen.

 

                                                                                                                        Artikel geschrieben: Rolf von Fintel

 

         

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